• 04.jpg
  • 01.jpg
  • 03.jpg
  • 02.jpg

2019

 

2012 - 2019

Nach der Ver­äu­ße­rung der WUMAG ELEVANT an die Firma Pal­finger ent­scheiden sich die Alt­ge­sell­schafter der WUMAG dafür, auch die WUMAG TEXROLL GmbH & Co. KG abzu­geben. Heute wird die WUMAG TEXROLL GmbH & Co. KG von einer chi­ne­si­schen Inves­to­ren­gruppe geführt. 

1998 - 2012

Die dünn­wan­digen Heiz- und Kühl­zy­linder werden in alle Länder der Welt expor­tiert, in denen Tex­til­ma­schinen im Ein­satz sind. Zu den Kunden zählen bekannte Firmen wie z.B. Morrison/USA, Tsudakoma/Japan und Benninger/Schweiz. Ein Groß­teil der Ver­käufe geht nach Fernost; so sind z.B. in Thai­land in fast jeder Tex­til­fa­brik WUMAG-Zylinder im Ein­satz. In den letzten Jahren gewinnt auch der Bau von stark­wan­digen Walzen immer mehr an Bedeu­tung. Zum Heizen, Kühlen oder Pressen von bahn­för­migen Mate­ria­lien wie Tex­ti­lien, Kunst­stoffen oder Papier werden in modernsten Anlagen Prä­zi­si­ons­walzen von bis zu 9 m Länge gefer­tigt. Für die schnellsten Papier­ma­schinen der Welt lie­ferte die WUMAG 1997 Schwer­walzen nach Öster­reich und Japan.

Ein neuer und zukunfts­träch­tiger Markt eröffnet sich durch die Pro­duk­tion soge­nannter Chill Rolls, die als Herz­stück in Foliengieß- und Reck­an­lagen fun­gieren. Neben der Pro­duk­tion ein­zelner Kom­po­nenten expan­diert in den letzten Jahren auch der Bau kom­pletter Anlagen. Hoch­prä­zise Son­der­ma­schinen wie z.B. Dublier­ka­lander, mit denen Offset-Drucktücher her­ge­stellt werden, oder Vor­kon­di­tio­nier­an­lagen zur Beschich­tung von Fuß­bo­den­be­lägen, machen ein stei­gendes Auf­trags­vo­lumen im Maschinen- und Anla­genbau aus.

1988 - 1998 : Im wie­der­ver­ei­nigten Deutschland

In Sachsen suchte die SFL Spe­zi­al­fahr­zeugbau Löbau nach einem kom­pe­tenten west­deut­schen Partner. Deren Betriebs­leiter schlug das gleich­na­mige nie­der­rhei­ni­sche Unter­nehmen vor. Für die WUMAG die Gele­gen­heit, nahe an den his­to­ri­schen Standort zurück­zu­kehren. Am 10. Oktober 1990 wurde mit Kre­felder Stamm­ka­pital die WUMAG Löbau GmbH gegründet.

Im November 1993 konnte die WUMAG GmbH einen weg­wei­senden Erfolg in der Qua­li­täts­si­che­rung ver­bu­chen. Nach 1½ Jahren Vor­be­rei­tungs­zeit absol­vierte sie als erstes deut­sches Unter­nehmen im Arbeits­büh­nenbau erfolg­reich ein Zertifizierungs-Audit nach DIN ISO 9001/EN 29001. Einige Jahre zuvor war für den Maschi­nenbau bereits ein Qua­li­täts­si­che­rungs­hand­buch nach dem ame­ri­ka­ni­schen ASME-Code erstellt worden.

Seit dem 29. März 1996 gibt es eine neue Fir­men­struktur, nach der die ope­ra­tiven Geschäfts­felder nun in selb­stän­digen Toch­ter­un­ter­nehmen am Markt tätig sind. An diesem Tage erfolgte die Grün­dung der WUMAG ELEVANT GmbH & Co. KG sowie der WUMAG TEXROLL GmbH & Co. KG. Ers­tere ist im Bereich Fahr­zeugbau aktiv, letz­tere im Bereich Maschinen- und Zylin­derbau. Auch das Fir­men­ge­lände in Kre­feld wurde nach den Erfor­der­nissen beider Betriebe auf­ge­teilt und erweitert.

1978 - 1988 : Expan­sion durch Konzentration

Das vierte Jahr­zehnt der Fir­men­ge­schichte ist durch starke Expan­sion gekenn­zeichnet. Der Umsatz stieg von knapp 14 Mio DM auf über 37 Mio DM. Die Ent­wick­lung der beiden Pro­dukt­be­reiche ver­lief positiv, ganz beson­ders der Maschinen- und Appa­ra­tebau legte kon­ti­nu­ier­lich zu. Die Beschäf­tig­ten­zahl über­stieg im Juli 1987 erst­mals 200 Mitarbeiter.

1968 - 1978 : WUMAG-Produkte setzen sich durch

In der dritten Dekade der Fir­men­ge­schichte setzte sich die in den fünf­ziger Jahren begon­nene Straf­fung und Kon­so­li­die­rung des Fer­ti­gungs­pro­gramms fort. Als ein heim­li­cher Best­seller erwies sich die Zylin­der­pro­duk­tion, die aus dem Behäl­terbau und der Stahl­blech­ver­ar­bei­tung her­vor­ging. Die ersten Zylinder fer­tigte die WUMAG 1955 für die Firma Maschi­nen­fa­brik Franz Müller, Mön­chen­glad­bach. Durch das im Laufe der Jahre zuneh­mende Know-How konnten die Fer­ti­gungs­me­thoden immer weiter ver­fei­nert werden, nicht zuletzt mit­tels selbst ent­wi­ckelter Spe­zi­al­ma­schinen. Der Sektor Fahr­zeugbau erhielt 1961 eine neue Ent­wick­lungs­rich­tung durch die Zusam­men­ar­beit mit Simon Engi­nee­ring Dudley Ltd. (Eng­land). Eine der ersten Hydraulik-Plattformen wurde 1961 an die Kre­felder Stadt­werke ver­kauft. Diese konnten durch Ein­satz des 14,50-Meter-Gerätes im Jahr über 20.000 DM an Wartungs- und Instal­la­ti­ons­kosten für Stra­ßen­be­leuch­tungs­körper ein­sparen. 1973 lief die Lizenz­fer­ti­gung der Simon-Geräte aus. Wollte die WUMAG ihre bis­he­rigen Kunden nicht ver­lieren, musste sie sich der Her­aus­for­de­rung durch ein eigenes Kon­struk­ti­ons­pro­gramm stellen. Im Rahmen eines Wett­be­werbs, dessen Haupt­ge­winn eine Kiste Sekt war, fand man im Sommer 1974 auch einen ein­präg­samen Namen für das neue Arbeits­büh­nen­pro­gramm der WUMAG: Elevant

1958 - 1968 : In eigenen Hallen

Das zweite Jahr­zehnt begann für die WUMAG mit einer unan­ge­nehmen Über­ra­schung, als die Edel­stahl­werke 1958 den Miet­ver­trag kün­digten. Im März 1958 ent­schied man sich für ein 14.000 qm großes, ver­kehrs­güns­tiger gele­genes Gelände an der Düs­sel­dorfer Str. 100 und begann dort im August des­selben Jahres mit den Bau­ar­beiten. Ende 1959 konnte man in die beiden Hallen des ersten Bau­ab­schnittes ein­ziehen. Bereits 1960 wurde ein Anschluß­grund­stück erworben und im dar­auf­fol­genden Jahr eine neue Trom­mel­halle gebaut, die zwei Jahre später ver­grö­ßert werden musste. 1962 ent­stand ein Beleg­schafts­ge­bäude mit Speise-, Umkleide- und Wasch­räumen. 1965 schließ­lich musste auch die zu klein gewor­dene Haupt­halle erwei­tert werden. Neben der Fer­ti­gung in eigenen Hallen trug eine Pro­dukt­ty­pen­berei­ni­gung wesent­lich zum Auf­schwung bei. 1958 wurden die ersten Selbst­fahr­wag­gons gebaut. Ein wei­teres Geschäfts­feld des Pro­dukt­pro­gramms ent­wi­ckelte sich bereits Anfang der fünf­ziger Jahre, der Bau von Kipp­mulden nach ame­ri­ka­ni­schem Vor­bild. Ange­regt durch die Zusam­men­ar­beit mit einer Düs­sel­dorfer Hydrau­lik­firma und deren Kunden ent­wi­ckelte sich ab Mitte der fünf­ziger Jahre ein umfang­rei­ches Pro­gramm mit hydrau­li­schen Hub­ge­räten in Einzel- und Klein­se­ri­en­fer­ti­gung. In den sech­ziger Jahren waren die WUMAG-Hubwagen auf dem deut­schen Markt in viel­fäl­tigem Ein­satz. Fast zehn Jahre lief die Fabri­ka­tion der Hub- und Hoch­hub­wagen par­allel zu dem 1961 begin­nenden Bau von Hub­ar­beits­bühnen. 1970 ent­schloß man sich, die Hub­wa­gen­fer­ti­gung zugunsten der Arbeits­bühnen aufzugeben.

1948 - 1958 : Der schwere Anfang

Die Fer­ti­gung erfolgte zunächst mit ca. 30 Beschäf­tigten im gemie­teten Ver­wal­tungs­ge­bäude des ehe­ma­ligen Stahl­werks Becker am Kre­felder Rhein­hafen. Die Werk­zeug­ma­schinen wurden von befreun­deten Firmen leih­weise über­lassen. Wäh­rend in Ham­burg der Schwer­punkt auf dem Maschi­nenbau lag, sollte in Kre­feld die Waggonbau-Tradition im kleinen Rahmen wei­ter­ge­führt werden - in Erman­ge­lung geeig­neter Hallen zunächst unter freiem Himmel. Das Arbeits­pro­gramm der jungen WUMAG Nie­der­rhein umfasste offi­ziell zunächst den Ver­kauf, die Mon­tage und War­tung von Maschinen und Ersatz­teilen der Gör­litzer Vor- und Ham­burger Nach­kriegs­pro­duk­tion. Bald erwei­terte man es in der aus der Not gebo­renen Men­ta­lität des Wie­der­auf­baus um Repa­ratur und Fer­ti­gung jeg­li­cher Art von Maschinen sowie Stahl- und Eisen­bauten. Die kos­ten­in­ten­siven Son­der­an­fer­ti­gungen trugen mit dazu bei, dass das junge Unter­nehmen bald mit exis­ten­zi­ellen Schwie­rig­keiten zu kämpfen hatte. Auch die WUMAG Ham­burg geriet, nachdem sie zunächst sehr schnell auf meh­rere Werke mit annä­hernd 2000 Beschäf­tigten expan­diert war, Anfang der fünf­ziger Jahre in eine Krise und ging 1953 in Kon­kurs. Die Kre­felder Toch­ter­firma - mitt­ler­weile umbe­nannt in WUMAG Nie­der­rhein, Waggon- und Maschi­nenbau GmbH - musste sich nun auf eigene Füße stellen.

1848 - 1949

Im Jahre 1849 baute Chris­toph Lüders in Gör­litz die ersten Schie­nen­fahr­zeuge für Holz­trans­porte der Stadt. 1861 ent­stand aus der Firma eine Akti­en­ge­sell­schaft für die Fabri­ka­tion von Eisen­bahn­ma­te­rial. 1916 - 1918 erfolgte eine völ­lige Reor­ga­ni­sa­tion der bis dahin aus­ge­dehnten Betriebe. Die Fir­men­be­zeich­nung wurde in den Namen Waggon- und Maschi­nenbau Akti­en­ge­sell­schaft Gör­litz - die WUMAG - umge­än­dert; sie wurde bald bekannt und berühmt. 1923 beschäf­tigte die Firma 5100 Ange­stellte und Arbeiter.

1948 : Die Grün­dung der WUMAG GmbH

Das Kon­zept der heu­tigen WUMAG GmbH geht auf das Jahr 1946 zurück. Damals trafen sich nach den Kriegs­wirren in Kre­feld zwei alte Geschäfts­freunde wieder, der Gene­ral­di­rektor der Uer­dinger und Düs­sel­dorfer Wag­gon­fa­briken, Ernst Schro­eder und der ehe­ma­lige Gene­ral­di­rektor der Waggon- und Maschinenbau-Aktiengesellschaft Gör­litz, Conrad Geer­ling. Bei diesem Treffen berich­tete Herr Geer­ling, dass er mit einer Gruppe Mit­ar­bei­tern aus Gör­litz einen neuen Betrieb in Ham­burg auf­ge­baut hatte. Bei dieser Gele­gen­heit kam die Sprache auf Gün­ther Schro­eder, den zweit­äl­testen Sohn von Ernst Schro­eder. Herr Geer­ling schlug vor, dass sich Gün­ther Schro­eder nach seiner Ent­las­sung aus der Kriegs­ge­fan­gen­schaft den Ham­bur­gern anschließen möge. Nach einer Ein­ar­bei­tungs­zeit von drei Monaten im Ham­burger Büro, über­nahm Herr Schro­eder die Ver­tre­tung der Firma in Nordrhein-Westfalen. Die für die Grün­dung der WUMAG Nie­der­rhein erfor­der­liche Pro­duk­ti­ons­er­laubnis wurde am 1. Juni 1948 vom Wirt­schafts­mi­nister des Landes NRW erteilt.

 



 

 

 

 

Cookies make it easier for us to provide you with our services. With the usage of our services you permit us to use cookies.
More information Ok